DIENSTLEISTUNG
Abrechnung für Agenturen: Vermittlungsmodell richtig aufsetzen
Du bringst Auftraggeber wie Brands und Ausführende wie Influencer zusammen – und stehst trotzdem selbst im Vertrag. Damit haftest du für Arbeit, die jemand anderes macht, hältst fremdes Geld auf deinem Konto und rechnest jeden Monat von Hand weiter. Wir setzen die Abrechnung so um, dass der der Auftraggeber direkt an den Ausführenden zahlt und bei dir nur die Provision bleibt.
Du brauchst Hilfe bei deiner gesamten Buchhaltung? Unser Buchhaltungsservice für Agenturen.

DIE HERAUSFORDERUNG
Du haftest für eine Leistung, die du nicht erbringst
Solange du selbst mit dem Auftraggeber kontrahierst, bist du sein Vertragspartner. Liefert der Ausführende zu spät, in schlechter Qualität oder gar nicht, ist das dein Problem – reklamiert wird bei dir, gemindert wird bei dir, und du musst dich anschließend bei jemandem schadlos halten, der das Geld meist nicht hat.
Das Risiko sitzt an der falschen Stelle
Qualität, Termin und Nacherfüllung verantwortet der, der liefert – bei dir landen sie trotzdem.
Fremdes Geld auf deinem Konto
Zahlt der Auftraggeber an dich, hältst du Geld, das dir nicht gehört, und musst es zuordnen, weiterleiten und verbuchen.
Provision manuell verrechnen
Zweite Überweisung, Nachrechnen, Abgleich – jeden Monat neu, mit jeder zusätzlichen Person mehr.
DIE LÖSUNG
Das Risiko wandert über den Vertrag, nicht über die Technik
Das ist der Punkt, an dem die meisten Umbauten schieflaufen. Wenn du weiter selbst mit dem Auftraggeber kontrahierst und nur die Rechnung im Namen des Ausführenden hinausgeht, klaffen Vertrag und Beleg auseinander. Haftungsrechtlich bleibst du im Zweifel drin – und hast zusätzlich ein Umsatzsteuerproblem, weil die Rechnung eine Leistungsbeziehung abbildet, die es so nicht gibt. Die Reihenfolge ist deshalb immer dieselbe: zuerst die Verträge, dann die Belege, dann der Zahlungsweg.
DIE TECHNISCHE UMSETZUNG
Ein eigenes Zahlungskonto für jeden Ausführenden mit Stripe Connect
Technisch trägt das Stripe Connect, verbucht wird es in deiner laufenden Buchhaltung. Jeder Ausführende bekommt ein eigenes Konto innerhalb deiner Plattform, dein Auftraggeber zahlt direkt darauf, und du entnimmst nur deinen Anteil. Das Geld läuft nicht über dein Guthaben – und daraus folgt die ganze Belegordnung.
Drei Wege, eine Zahlung zu führen – und nur einer passt zum Vermittlungsmodell
Diese Wahl ist juristisch, nicht technisch. Von ihr hängt ab, in wessen Namen die Rechnung hinausgeht. Wir treffen sie mit dir und deiner Steuerkanzlei, bevor jemand etwas einrichtet.
Für das Vermittlungsmodell sind es Direct Charges – nur so trägt die Rechnung den Namen dessen, der geliefert hat. Wer weiterhin selbst verkaufen will, landet bei Destination Charges und behält damit auch die Haftung.
So LÄUFT DIE UMSTELLUNG AB
Sechs Schritte bis zur ersten freigegebenen Auszahlung
Wie es danach im Alltag läuft
Alles zwischen diesen Kästen läuft ohne Menschen. Ein Mensch wird an drei Stellen gebraucht: die Angaben ausfüllen, den Fragebogen durchlaufen, die Auszahlung freigeben.
DIE GRENZEN
Vier Angaben, die für immer feststehen
Drei Sätze, die du von uns nicht hören wirst
„Danach haftest du für gar nichts mehr.“ Das Leistungsrisiko wandert zum Ausführenden, aber Auswahlverschulden, Zusagen aus dem Pitch und eigene vertragliche Zusicherungen bleiben bei dir. Das Modell verschiebt die Haftung, es löst sie nicht auf.
„Stripe übernimmt die Risiken.“ In dieser Bauweise nicht: Soll dein Ausführender kein eigenes Stripe-Konto anlegen und keinen Vertrag mit Stripe unterschreiben, haftest du für ein negatives Guthaben. Das ist keine Verhandlungssache, sondern technisch nicht anders vorgesehen.
„Die Auszahlung geht sofort raus.“ Die Mindestfrist setzt Stripe, nicht wir.
PASSEND FÜR DICH
Wenn du Aufträge vermittelst, passt es
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Häufig gestellte Fragen
Bereit für den ersten Schritt?
